News

Mit einer Handzettel-Aktion auf Azubi-Suche

Witten. Mit einer Handzettel-Aktion geht die Wittener crosscan GmbH in den nächsten Tagen auf Azubi-Suche für das Jahr 2014. "Wir möchten jungen Menschen eine interessante Perspektive für ihr zukünftiges Berufsleben anbieten", so Personalreferentin Sabine Henschel von crosscan. Zwei angehende Fachinformatiker/-innen können im September 2014 bei dem Wittener Hersteller und Systemintegrator leistungsfähiger Peoplecounting Hard- und Software die ersten Schritte in eine spannende Zukunft machen.

PIAAC-Studie

Erwachsene in Deutschland schneiden im internationalen Vergleich beim Lesen unterdurchschnittlich und beim Rechnen durchschnittlich ab. Die PIAAC-Studie der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) liefert indes noch weitere Erkenntnisse. Besorgniserregend ist der hohe Anteil an Menschen in Deutschland, die lediglich kurze Texte mit einfachen Worten lesen können – er liegt bei annähernd 18 Prozent. Jüngere Erwachsene aus Deutschland schneiden in allen Testbereichen besser ab als die älteren Teilnehmer. Mit den Aufgaben am besten zurecht kamen die 25- bis 34-Jährigen, am schlechtesten die Gruppe der 55- bis 64-Jährigen.

Eingliederung in den deutschen Arbeitsmarkt

Ausländische Bürger, die hier studiert und ihren Hochschulabschluss erworben haben, gliedern sich besonders gut in den deutschen Arbeitsmarkt ein. Diese sogenannten Bildungsausländer verfügen darüber hinaus überdurchschnittlich oft über ingenieurwissenschaftliche Abschlüsse und leisten somit einen wichtigen Beitrag zur Fachkräftesicherung. Das geht aus zwei Studien hervor, die das Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW) vorgestellt hat.

Anerkennung ausländischer Berufsabschlüsse wird leichter – Berufsqualifikationsfeststellungsgesetz tritt in Kraft

Das Gesetz zur Feststellung und Anerkennung im Ausland erworbener Berufsqualifikationen des Landes Rheinland-Pfalz (BQFG-Land) tritt am 16. Oktober in Kraft. Das vom Wirtschaftsministerium vorgelegte Landesgesetz legt die Anerkennung ausländischer Berufsabschlüsse fest – und zwar solcher Berufe, die im Landesrecht geregelt werden, wie zum Beispiel Erzieher/innen, Altenpflegehelfer/innen und eine Vielzahl schulischer Ausbildungsberufe. Es ergänzt das gleichnamige Gesetz des Bundes, das am 1. April 2012 in Kraft getreten war. Das Bundesgesetz bezieht sich auf etwa 400 bundesrechtlich geregelte Berufe, darunter alle Berufe des Dualen Ausbildungssystems. Das Landesgesetz bezieht sich auf rund 100 landesrechtlich geregelte Berufe.

Die Landflucht stoppen

Insbesondere in den ländlichen Regionen Deutschlands wird sich der Bevölkerungsschwund in den kommenden Jahren beschleunigen. Ländliche Gebiete dagegen haben sich in den letzten Jahren sogar noch schlechter entwickelt als ohnehin prognostiziert und Einwohner verloren. Das stellt viele Gemeinden vor große Herausforderungen.

Perspektive für ausländische Fachkräfte

Die Bundesagentur für Arbeit bietet ausländischen Fachkräften eine Perspektive in Deutschland. Eine Zuwanderung aus Staaten außerhalb der Europäischen Union, dem Europäischen Wirtschaftsraums sowie der Schweiz – also den so genannten Drittstaaten – muss aber auch arbeitsmarkt- und integrationspolitisch verantwortbar sein. Aus diesem Grund wurde auf der Rechtsgrundlage von § 6 Abs. 2 Satz 1 Nr. 2 Beschäftigungsverordnung eine Übersicht von Berufen erarbeitet, in denen eine Betätigung in Deutschland grundsätzlich möglich ist (sog. Positivliste).

Auszubildende standen Rede und Antwort

Das Konzept, Auszubildende mit Schülern ins Gespräch zu bringen, kommt gut an. Nachwuchskräfte der Kreisverwaltung berichtete über ihre eigenen Erfahrungen und machten auf einer Ausbildungsmesse des Ennepe-Ruhr-Kreises Werbung für Tätigkeiten als Verwaltungsfachwirt, Verwaltungsfachangestellte oder Vermessungstechniker sowie für den Abschluss Bachelor of Laws, also den Beruf des früheren Diplom-Verwaltungswirtes (FH).

Weiterbildung

Auch im Alter wissbegierig: Berufsanfänger mit ihrem frischen Wissen von der Uni oder der Berufsschule sind das eine – gestandene Mitarbeiter und ihre langjährige Erfahrung das andere. Das wissen die Unternehmen – und profitieren davon, dass sich immer mehr Mitarbeiter auch im Alter weiterbilden. Bei den 60- bis 64-Jährigen ist die Weiterbildungsquote einer Studie des Institut der deutschen Wirtschaft Köln um 14% auf 46% gestiegen.

Arbeitsmarktprognose 2014

Im Jahresdurchschnitt 2014 werden voraussichtlich 42,09 Millionen Menschen erwerbstätig sein, geht aus einer am Freitag veröffentlichten Arbeitsmarktprognose des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) hervor. Das ist ein Plus von 240.000 Personen gegenüber 2013. Die Arbeitslosigkeit wird hingegen nur um 40.000 Personen sinken auf dann 2,9 Millionen Arbeitslose.

Arbeitsvolumen im zweiten Quartal 2013

Erwerbstätige in Deutschland haben im zweiten Quartal 2013 rund 13,8 Milliarden Stunden gearbeitet, berichtet das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB). Saison- und kalenderbereinigt nahm das Arbeitsvolumen im Vergleich zum Vorquartal um 0,9 Prozent zu.