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Unfallgefahren im Betriebspraktikum

Regierungspräsidium Darmstadt stellt neues Merkblatt zum Jugendarbeitsschutz vor. Schüler im Betriebspraktikum tragen ein hohes Risiko, einen Arbeitsunfall zu erleiden. Das Regierungspräsidium Darmstadt hat deshalb ein neues Merkblatt „Schülerbetriebspraktikum – Hinweise für Eltern, Schulen und Unternehmen" entwickelt und auf seiner Homepage eingestellt. Dieses soll über den Jugendarbeitsschutz insbesondere im Rahmen eines Betriebspraktikums aufklären.

INQA-Unternehmenscheck „Guter Mittelstand“

Der INQA-Unternehmenscheck „Guter Mittelstand" wurde neu gestaltet und in seiner Funktionalität überarbeitet mit dem Ziel einer verbesserten Nutzerführung. Der Check ist ein gemeinsamer Standard, der von allen Partnern der Offensive Mittelstand, gemeinsam mit der Initiative Neue Qualität der Arbeit entwickelt wurde. Mit dem Check können vor allem kleine und mittelständische Unternehmen die Potenziale ihrer Personalführung überprüfen und sich erfolgreich im demografischen Wandel aufstellen. Ergänzt wurde der Check durch ein individuelles, auf den jeweiligen Handlungsbedarf zugeschnittenes Handbuch mit Umsetzungshilfen, das jedem Nutzer nach Durchführung des Checks zur Verfügung steht. Den Check gibt es ab sofort auch als App für das iPad und für Tablet-PCs.

volle Arbeitnehmer-Freizügigkeit

Die Arbeit lockt. Ab Januar 2014 genießen Rumänen und Bulgaren in Deutschland die volle Arbeitnehmer-Freizügigkeit. Für die oft befürchtete Zuwanderung in den Sozialstaat Deutschland gibt es dem Institut der deutschen Wirtschaft Köln zufolge bislang aber keinerlei Belege.

Netzwerk will Nachwuchs für Technik begeistern

Alles beginnt mit dem Aufschneiden des Bachpulverpäckchens, dessen Inhalt die in weißen Kitteln und mit Schutzbrillen ausgestatteten Kinder zusammen mit Mineralwasser und Essig in eine Flasche schütten. Während einige Erwachsene, die meisten im Anzug, sich noch fragend anschauen, geht es zügig weiter. Ein Luftballon wird über die Öffnung der Flasche gestülpt, das Gemisch gut geschüttelt. Wie von Geisterhand bläst sich der Ballon auf, in den Augen des Nachwuchses ist abzulesen, wie Naturwissenschaft und Technik begeistern können. Auf dem Ballon ist inzwischen die Aufschrift "Kleine Forscher - Naturwissenschaften und Technik für Jungen und Mädchen" lesbar.

Auszubildende in Rheinland-Pfalz profitieren vom dualen System

„Auszubildende in Rheinland-Pfalz profitieren vom dualen System. Die betriebliche Ausbildung steht für eine Karriere mit Lehre für alle Berufsstarter. Das bedeutet Zukunftschancen, auch für Personengruppen wie Hauptschulabgänger oder Studienabbrecher", stellt Wirtschaftsministerin Eveline Lemke anlässlich der Veröffentlichung des diesjährigen DGB-Ausbildungsreports fest. Dass die Mehrzahl der Befragten die fachliche Qualität ihrer Ausbildung positiv bewertet habe, spreche für sich. „Die rheinland-pfälzische Wirtschaft engagiert sich überdurchschnittlich für junge Menschen in Ausbildung", betonte Lemke. 6,7 Prozent aller Beschäftigten sind hierzulande Auszubildende, im Bundesdurchschnitt sind es nur 5,7 Prozent. Ein Viertel aller rheinland-pfälzischen Betriebe bildet aus (bundesweit 21,7 Prozent).

BIBB/BAuA-Erwerbstätigenbefragung 2012

Die vom Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) in Kooperation mit der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) durchgeführte BIBB/BAuA-Erwerbstätigenbefragung 2012 ist die sechste Welle der seit 1978 in regelmäßigen Abständen durchgeführten Erwerbstätigenbefragungen (bis zur vierten Welle in Kooperation mit dem Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung als BIBB/IAB). Ziel dieser Befragungen ist die Beschreibung der sich kontinuierlich verändernden Arbeitswelt. Dabei stehen Fragen zum Arbeitsplatz (Tätigkeitsschwerpunkte, Anforderungsniveau, Kenntnisanforderungen, Arbeitsanforderungen, Weiterbildungsbedarf, Arbeitsbedingungen, Arbeitsbelastungen usw.) und Fragen zu Beanspruchung und gesundheitlichen Beschwerden im Fokus der Befragung.

Ausbildung bei den Stadtwerken Halle

Die Stadtwerke Halle präsentieren an einem Nachmittag auf einer Azubimesse eine Vielzahl von gewerblich‐technischen und kaufmännischen Ausbildungsberufen, Möglichkeiten mit integrierter Berufsausbildung und dualem Studium und auch selbst im Wettbewerb um die besten Azubis.

Deutsch in drei Wochen

Zehn Jugendliche aus Reggio Emilia, der Partnerprovinz des Enzkreises, werden zunächst eine Woche intensiv Deutsch „pauken" und danach für drei Wochen ein Praktikum bei Betrieben in der Region machen. Organisator der EU-geförderten Aktion mit dem Namen „Repstep" ist der Pforzheimer Verein für Internationale Mobilität (VIMOB).

Initiativen gegen Jugendarbeitslosigkeit

Vor allem in den europäischen Krisenländern finden Millionen junger Leute keinen Job. Das will die Europäische Kommission nun ändern und hat deshalb eine Reihe von Initiativen gestartet, die mehrere Milliarden Euro kosten werden. Die Ursachen der hohen Jugendarbeitslosigkeit werden dadurch aber nicht beseitigt, schreibt das Institut der Deutschen Wirtschaft Köln in einer Studie. Dass in Griechenland, Spanien oder Portugal so viele Schulabgänger beruflich auf der Strecke bleiben, ist in erster Linie auf die schlechte Verfassung der dortigen Arbeitsmärkte zurückzuführen. Deshalb besteht die Gefahr, dass die diversen Programme zwar vielen jungen Leuten den Berufseinstieg ermöglichen – doch nach Ablauf der Förderung könnten sie genauso schnell wieder arbeitslos sein. Schlimmstenfalls drängt die Subventionierung der Jüngeren sogar andere Personengruppen, etwa ältere Arbeitnehmer, vom Arbeitsmarkt.

Stellenbesetzungen dauerten 2012 in Ostdeutschland erstmals länger als im Westen

Im Jahr 2012 dauerten die Stellenbesetzungen in ostdeutschen Betrieben mit durchschnittlich 86 Tagen deutlich länger als im Vorjahr mit 75 Tagen. Damit war der Zeitraum zwischen dem Beginn der Personalsuche und dem Arbeitsbeginn der neu Eingestellten in Ostdeutschland erstmals länger als im Westen. Dort erhöhte sich die Besetzungsdauer von 76 auf 81 Tage, geht aus einer repräsentativen Arbeitgeberbefragung des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) hervor.).